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MARION HEINRICH

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„In order to be irreplaceable one must be different“ ein bekanntes Zitat von Coco Chanel – es bedeutet den Mut zu haben, etwas bewusst anders zu machen. Diesen Mut hatte Marion Heinrich als sie 1966 zur schönsten Frau Deutschlands gekürt wurde und entgegengesetzt des weitläufigen Klischees der „schönen Naiven“ das Preisgeld in ihren ersten Laden investierte.

Im Herzen von Schwabing eröffnet die Wahl-Münchnerin ihre erste Boutique „Le Mistral“ in welcher man neben der damals begehrten Modekollektion Le Madrague von Brigitte Bardot u.a. auch Claude Montana und Thierry Muggler fand. Nach dem Umzug in die Falckenbergstraße, Nahe der Maximilianstraße, sorgte im Jahr 1991 ein Kenzo Shop, der 2004 für Chloé Platz machte, für eine Erweiterung des Sortiments.

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Den Mut etwas anders zu machen spiegelt sich auch deutlich in ihrer Designerwahl wieder. Dank ihrer direkten, natürlichen Art, gelingt es ihr bis heute wiederholt Labels wie Manolo Blahnik und Azzedine Alaia exklusiv nach München zu holen. Einen großen Coup landete Marion Heinrich, als sie den ersten Franchise-Vertrag für einen Gucci-Store in Deutschland abschloss. Denn sie bewies damit nicht nur ein Gespür für das Label und dessen damals up and coming Designer Tom Ford, sondern auch einen Sinn für das richtige Timing. Nach der Eröffnung brach weltweit ein regelrechter „Gucci-Hype“ aus, welchen sie nutze und aus ihrem Store einen der umsatzstärksten machte.

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Nach dem einige Jahre später die Gucci Group den Münchener Standort in Eigenregie übernahm, sah sie in Tom Ford, der mittlerweile Gucci verlassen hatte und sein eigenes Label auf den Markt brachte, die Chance für etwas Neues. Aufgrund der jahrelangen, erfolgreichen Zusammenarbeit mit Gucci, schaffte sie es abermals einen Franchisevertrag für einen Tom Ford Store in München abzuschließen. Marion Heinrich machte Platz für Tom Ford in der Falckenbergstraße und zog mit ihrem gleichnamigen Multibrand-Store in die Residenzstraße, direkt gegenüber der Oper. The place to be bezeichnete Leo Benz, Industrieller und Ehemann von Marion Heinrich, der jetzt auf der rund dreifach vergrößerten Fläche die Möglichkeit bietet, die Labels komplett neu, in sogenannten festen Cornerflächen zu präsentieren und gleichzeitig einen Chloé Flagship-Store einzurichten. Die langjährige Zusammenarbeit mit bestimmten Labels und die Vergabe von festen Cornerflächen waren ausschlaggebend, weshalb Céline, Lanvin und exklusiv geführte Marken wie Azzedine Alaia und Manolo Blahnik die ersten Cornerflächen erhielten. Jeder Corner ist wie eine kleine Boutique mit individuellem Charme gestaltet und ausschließlich einem Designer gewidmet.

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Mit ihrem Mut und ihrem Gespür für besondere Labels wird uns Marion Heinrich auch in Zukunft in ihrem Bann halten und uns weiterhin mit einem exklusiven Sortimentmix und regelmäßigen Kooperationen mit internationalen Designern überraschen.